spiegel.de - Donnerstag, 21.09.2017 

Beschert eine dauerhafte Diät ein längeres Leben? Forscher haben im Tierversuch jetzt Zellveränderungen gefunden, die für diese These sprechen.

 

Heilfasten, Intervallfasten, 16:8-Fasten - wer sich mit gesundem Essen beschäftigt, begegnet solchen Kuren und Ernährungsformen immer häufiger. Viele Menschen empfinden es als angenehm, die Kalorienzufuhr zu reduzieren. Gleichzeitig finden Forscher immer mehr Hinweise darauf, dass sich damit gesundheitsfördernde Prozesse anstoßen lassen: Der Blutdruck sinkt, der Zuckerspiegel fällt ab, Entzündungsmarker gehen runter. 

Jetzt haben Wissenschaftler um Shinji Maegawa von der Temple University in Philadelphia Rhesusaffen und Mäuse auf eine strenge Diät gesetzt, um herauszufinden, ob die Kalorienbeschränkung bestimmte Alterungsprozesse in den Zellen verändert. Die Affen erhielten dauerhaft weniger Futter, die Mäuse nur etwa drei Monate.

Dabei wurde die Zusammensetzung des Futters nicht verändert, sondern nur weniger von einer normalen Mahlzeit gegeben. Die Ergebnisse verglichen sie mit Proben von Tieren, die weiterhin normal große Portionen zu essen bekamen.

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