Das Fastenwandern hat in Deutschland seit den 1970er Jahren einen breiten Aufschwung erfahren.

Während die Kliniken Dr. Otto Buchinger in Bad Pyrmont und Überlingen das Fasten als Fastentherapie bzw. Heilfasten innerhalb des ärztlich-wissenschaftlichen Bereiches publik machten, waren es der Arzt Dr. Hellmut Lützner und der Pastor, Lehrer und Friedensaktivist Christoph Michl, die das Fasten und Wandern in den 70er und 80er Jahren als breit angelegte Laienbewegung bekannt machten.

Für die Methode Fasten für Gesunde nach Buchinger/Lützner war die körperliche Bewegung im Freien schon immer sehr hochrangig. Bewegung und Fasten ergänzen sich in optimaler Weise einander. Gründe hierfür sind die optimale Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems, des Wärmehaushalts und des Energiehaushalts durch moderates Ausdauertraining.

Schnelle Sprints, aufpeitschende Wettkampfsportarten sind hier nicht gemeint. Stattdessen sind im Fasten die gleichmäßigen, achtsamen Bewegungsformen ideal. Zu diesen eher entspannenden, geselligen oder auch kontemplativen Bewegungsarten zählt das klassische Wandern.

Fastenwandern fördert die Gesundheit

Dass das einfache Gehen oder Wandern als gesundheitsförderlich gilt, ist allseits bekannt und akzeptiert. Im Verbund mit Gymnastik und Kontrolle des Herz-Kreislaufes wird es sogar auch von zertifizierten Kursleitern als Gesundheitswandern angeboten (Deutscher Wanderverband). Zahlreich sind die gesundheitlichen Auswirkungen regelmäßigen Wanderns auf verschiedenste Erkrankungen.

Die Kombination aus diesen beiden starken aktiven Partnern, dem mehrtägigen Fasten und dem Wandern in der Natur, ergänzen sich somit perfekt.